Follow us #ICarus

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Andreas und Daniel teilen nicht nur eine lebenslange Freundschaft, sondern auch ihre Ausbildung zum Automechaniker in der pittoresken Garage von Herisau. Doch während Andreas in der Welt der Motoren aufblüht, fühlt sich Daniel in seiner Ausbildung gefangen. Sein wahrer Traum ist es, als Influencer die Welt zu erobern. Um spektakulären Content für seine Follower zu kreieren, lässt er sich von Andreas bei waghalsigen Stunts filmen.

Doch in ihrem Streben nach dem nächsten aufregenden Moment verlieren die beiden Freunde den Bezug zur Realität. Auf der Jagd nach dem ultimativen “Thrill” stürzen sie sich in gefährliche Situationen und verfallen immer mehr dem Sog von Drogen. Die Grenze zwischen ihrem eigenen Leben und den inszenierten Abenteuern verschwimmt zusehends.

Inmitten des Rauschs und der sich überschlagenden Ereignisse kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, der nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern auch ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Während die beiden nach Antworten suchen, erkennen sie, dass ihre Suche nach Extremen nicht nur ihren emotionalen, sondern auch ihren physischen Zustand auf eine harte Probe gestellt hat. Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und die gefährlichen Abgründe, die sich auftun, wenn man die Realität aus den Augen verliert.

Omegäng

Omegäng

Tauche ein „zmitzt“ in die faszinierende Welt unseres Dialekts und entdecke, warum er trotz der Globalisierung weiterhin blüht. Vor 160 Jahren, während des “Eisenbahnzeitalters”, fürchtete die Deutschschweiz den Verlust ihres Dialekts zugunsten des Hochdeutschen. Doch heute erleben wir das Gegenteil – der Dialekt bleibt lebendig und vielfältig.

Begegne herausragenden Mundartkünstlerinnen und Künstlern wie Franz Hohler und Big Zis. Sie und andere Personen aus Wissenschaft, Politik, Musik und Dörfern setzen sich im Film OMEGÄNG auf einzigartige und akribische Weise mit unserem Dialekt auseinander. Von Bühnen über Kellerräume bis zu den majestätischen Alpen – diese Menschen alle tragen dazu bei, dass unsere Sprache weiterhin gedeiht.

Erfahre erstaunliches über die Bedeutung von “omegäng” – einem vergessenen berndeutschen Dialektwort – und komm mit auf eine fesselnden Reise durch die moderne und alpine Deutschschweiz. Triff Menschen, die sich kreativ mit dem Schweizer Dialekt befassen, sei es stöbernd in alten Archiven, wo tausende Flüche schlummern, oder auf den Bühnen unseres Landes, wo Mundart als feministische Poesie messerscharfe Kritik übt, oder in die Dörfer wo dieses Wort noch immer gebraucht wird.

Wir werfen einen faszinierenden Blick auf sprachliche Veränderungen, die einerseits nostalgisch stimmen, andererseits aber auch gesellschaftliche Sprengkraft haben. Sei Teil dieser mitreissenden Reise durch unsere vielfältige Sprachlandschaft!

Franz Hohler – Franz Hohler ist ein Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher.

Big Zis – Big Zis ist eine Schweizer Rapperin aus Winterthur im Kanton Zürich.

Pedro Lenz – Pedro Lenz ist ein Schweizer Schriftsteller, der meist in Mundart schreibt und vorträgt.

Alwa Alibi – Alwa Alibi ist eine Berner Rapperin, welche mit Mundart-Rap ihre Gedanken und Erfahrungen teilt.

Cachita – Die Rapperin und Muskerin verbindet in ihren Texten Englisch, Spanisch und Schweizerdeutsch. 

 Simone Felber – Simone Felber ist eine Schweizer Mezzosopranistin.

Nadia Zollinger – Betreibt den Podcast «Dini Mundart»: Als Kämpferin für den Dialekt

Markus Gasser – Betreibt den Podcast «Dini Mundart»: Als Kämpferin für den Dialekt

Riverboom (Partners)

Riverboom (Partners)

Im Jahr 2002 wird ein schüchterner junger Grafiker nicht ganz freiwillig von zwei furchtlosen Reportern auf eine Rundreise durch ganz Afghanistan geschleppt. Nur mit einer Videokamera ausgestattet, die er auf dem Basar in Kabul gekauft hat, folgt er ihnen zwei Monate lang auf einer waghalsigen Reise.
Oder: Wie man sich im Leben zurechtfindet, wenn man ängstlich und antimilitaristisch ist und kurz nach 9/11, nach dem Tod seiner Eltern, unfreiwillig zum Kriegsreporter wird.

Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte

Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte

Gewinner des Publikumspreises beim Filmfestival Diritti Umani Lugano

Fern jeglicher Reiseromantik erzählt die mongolische Regisseurin Zoljargal Purevdash mit viel Humor und Hoffnung von einem talentierten Jugendlichen, der Verantwortung für seine Familie übernehmen muss.

Ulzii, ein mitteloser aber hochbegabter und stolzer Teenager, lebt mit seiner Familie im Jurtenviertel von Ulaanbaatar. Sein aussergewöhnliches schulisches Talent kann er bei einem Physikwettbewerb unter Beweis stellen, welches ein Stipendium und eine Zukunftsperspektive bedeutet. Er muss jedoch erst seine Geschwister durch den eisigen Winter bringen und dafür einen riskanten Job annehmen.

Die mongolische Regisseurin Zoljargal Purevdash erzählt mit ungeschöntem Blick die Coming-of-Age-Geschichte eines pragmatischen Jugendlichen, fern jeglicher Romantik, in der schonungslosen Kälte der Mongolei und findet dabei Humor und Wärme im Familienalltag.

Diese Erzälung hat ihr den Platz am diesjährigen Filmfestival von Cannes gesichert, als erster mongolischer Film in der Geschichte des Festivals.

«Ein selbstbewusstes Erstlingswerk» Screendaily

«WENN ICH NUR WINTERSCHLAF HALTEN KÖNNTE beleuchtet nicht nur die Kluft zwischen Stadt und Land, sondern auch das sozioökonomische Gefälle innerhalb der Metropole» View of the Arts

«Ehrlich und berührend» View of the Arts

«WENN ICH NUR WINTERSCHLAF HALTEN KÖNNTE ist ein unverblümtes Sozialdrama mit lokalem Bezug, universeller Strahlkraft und viel Herz» View of the Arts

«Eine fesselnde Coming-of-Age-Geschichte über Entbehrungen und Ehrgeiz» A Good Movie to Watch

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Mandach Naran

Die Sirene

Die Sirene

Ein Blick auf die Belagerung Abadans im Jahr 1980 durch die abstrahierende und heilende Kraft der Animation

1980, Abadan. Die Hauptstadt der iranischen Ölindustrie widersteht einer irakischen Belagerung. Der vierzehnjährige Omid hat der Belagerung getrotzt und ist mit seinem Grossvater in der Stadt geblieben, um auf die Rückkehr seines älteren Bruders von der Front zu warten. Zusammen mit Omid ist eine Reihe aussergewöhnlicher Persönlichkeiten in der Stadt geblieben, die alle ihre eigenen Gründe haben und auf ihre eigene Weise Widerstand leisten. Doch die Schlinge zieht sich zu, als Omid versucht, seine neuen Bekanntschaften mithilfe eines verlassenes Bootes zu retten, das er im Hafen findet und das zu seiner Arche wird.

Sepideh Farsi hat mit der abstrahierenden und heilenden Kraft der Animation ein Abenteuermärchen erschaffen, das vor Optimismus strotzt und dabei Frauen sowie gesellschaftliche Aussenseiter als leise Akteure in einem Krieg positioniert, der bereits vor den Angriffen Iraks mit der Islamischen Revolution in Iran begonnen hatte.

Disco Boy

Disco Boy

Betörend & Hypnotisch – Sofilm

Visuell atemberaubend – The Guardian

Eine verschwenderische Odyssee – Arte

Das hypnotische Debütwerk von Giacomo Abbruzzese wurde an der Berlinale als frischer Wind begrüsst und mit dem Silbernen Bären für die Kameraarbeit von Hélène Louvart ausgezeichnet. Franz Rogowskis gewohnt intensives Schauspiel steht in diesem Drama um einen Fremdenlegionär im Einklang mit der Auseinandersetzung mit der Gleichzeitigkeit verschiedener Lebenswelten, verschwommenen Grenzen, und dem Anspruch auf neue, zeitgemässe Geschichten.

Aleksei ist zu allem bereit, um aus Weissrussland zu fliehen. Er reist nach Paris und meldet sich bei der Fremdenlegion. Er wird in den Kampf im Nigerdelta geschickt, wo der junge Revolutionär Jomo gegen die Ölgesellschaften kämpft, die sein Dorf verwüstet haben. Während Aleksei in der Legion eine neue Familie sucht, stellt sich Jomo vor, Tänzer zu werden, ein Disco Boy. Im Dschungel werden sich ihre Träume und Schicksale kreuzen.

Aleksei ist ein junger Weißrusse auf der Flucht vor einer Vergangenheit, die er begraben muss. In einer Art faustischem Pakt wird er Mitglied der französischen Fremdenlegion und erhält im Gegenzug die französische Staatsbürgerschaft. Weit weg, im Nigerdelta, ist Jomo ein revolutionärer Aktivist, der sich im bewaffneten Kampf für die Verteidigung seiner Gemeinschaft einsetzt. Aleksei ist ein Soldat, Jomo ein Guerillakämpfer. Durch einen weiteren sinnlosen Krieg werden ihre Schicksale miteinander verwoben.

Was ist “Anderssein” und kann man es in sein eigenes Selbst integrieren, wenn man durchs Leben geht, Grenzen überschreitet und sich in einem sich ständig verändernden Raum befindet, sowohl physisch als auch mental? Giacomo Abbruzzeses unkonventionelles Denken und sein Erfindungsreichtum fallen auf, wenn er solche Fragen durch eine bildstarke Erzählung und eine Inszenierung voller Poesie und Spannung erforscht. Der kraftvolle Soundtrack des Elektronikmusikers Vitalic begleitet diese magische Träumerei und trägt dazu bei, dass ein Nachtclub der nächstgelegene Ort ist, an dem man der Transzendenz am nächsten kommen kann, und das ultimative Ziel für Menschen, die ihren Kompass auf den heiligen Horizont der Utopie ausrichten.

Polish Prayers

Polish Prayers

Hanka Nobis erhält den Zurich Film Award für beste Regie (30.10.2023) – Auszug aus dem Jurystatement: Der Debutfilm zeigt anhand der Entwicklung seines jungen Protagonisten eindrücklich auf, dass die jahrelange Polarisierung der politischen Landschaft in Polen zu einer Spaltung in der Gesellschaft führt. So wird der Film nicht nur zum feinfühligen Spiegel einer jungen Generation, sondern zum Porträt einer ganzen Nation. Mit aussergewöhnlichem Zugang, empathischer Kamera, fliessendem Schnitt und einem Musikkonzept, das direkt dem Inneren der Jugendbewegungen entspringt, kreiert die Filmemacherin ein kompromissloses Werk, das viele Fragen aufwirft und eine Debatte eröffnet, die nicht nur in Polen geführt werden muss. Zurich Film Award

Einer der rührendsten und hoffnungsvollsten Dokumentarfilme seid langem! ARTTV https://arttv.ch/film/polish-prayers/

Ein fesselndes Debüt – ebenso erhellend wie schockierend. – FILMUFORIA

Ein starkes und kompromissloses Werk – und ein berührendes Debüt, intensiv und tiefgründig, ohne wertend zu sein. – CINEUROPA

Als traditioneller Katholik in Polen vertritt der 22-jährige Antek zutiefst konservative Ansichten. Doch mit der ersten Liebe kommen ihm auch erste Zweifel – zunächst am Verbot von vorehelichem Sex und schliesslich an der Existenz Gottes.

Der 22-jährige Antek ist dazu ausersehen, zum religiösen Anführer der ultrakonservativen Polnischen Bruderschaft aufzusteigen. Diese organisiert Gegendemonstrationen zu LGBTQI-Veranstaltungen und trifft sich zu Männlichkeitsritualen im Wald. Doch als Antek kurz vor der Beförderung steht, beginnt er, die moralischen Grundsätze zu hinterfragen, für die er jahrelang gekämpft hat.

Über vier Jahre hinweg begleitet die Filmemacherin Hanka Nobis den charismatischen und sensiblen jungen Mann, der sich immer weniger mit althergebrachten Werten identifizieren kann. Im Austausch mit einem sich stetig ändernden Freundeskreis entwickelt Antek seine eigene Meinung dazu, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein.

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Golden Seniors

Golden Seniors

Fünf Senioren wagen den Schritt ins Ungewisse. Während 18 Monaten nehmen sie an einem Training teil, das auf Achtsamkeit und Altruismus basiert und für eine Studie gemessen wird. Das Ziel ist, die Auswirkungen von Meditation aufs Altern zu evaluieren. Der Film erzählt ihre persönliche Reise und spiegelt diese mit der wissenschaftlichen Objektivität und den Herausforderungen eines guten Alterns in unserer Gesellschaft. Immer länger leben – ja, aber wie?

Über das Abenteuer dieser Senioren hinaus, zeigt der Film Meditation als eine Möglichkeit, sich mit sich selbst und seiner Umgebung zu verbinden. Er erhellt die Gegebenheiten dieses Weges mit Stolpersteinen, Momenten des Zweifelns, der Dankbarkeit, der Freude und manchmal der Befreiung.

Promotional Partners
CHUV Lausanne | CNP Neuchâtel | Ensemble Hospitalier de la Côte | HÔPITAUX UNIVERSITAIRES GENÈVE | Mindfulness Swiss | Pro Senectute Schweiz | UNIVERSITÉ DE GENÈVE |

Plan 75

Plan 75

In einer nahen Zukunft ermutigt das japanische Regierungsprogramm «Plan 75» ältere Menschen zum freiwilligen Sterben, um die Überalterung der Gesellschaft zu bekämpfen. Eine Seniorin, die nicht mehr unabhängig leben kann, ein pragmatischer «Plan 75»-Verkäufer und eine junge philippinische Pflegerin stehen vor der Entscheidung über Leben und Tod.

Chie Hayakawas PLAN 75 ist eine wunderbar humanistische Geschichte, die Japans Überalterungskrise auf einfallsreiche Weise als Vorlage für eine dystopische Erzählung nutzt. Doch PLAN 75 ist nicht nur düster. Indem sie Michiko, Maria und Hiromu auf ihrem Weg begleitet, feiert Regisseurin Hayakawa das Leben und all seine alltäglichen, kleinen Freuden. Das Herzstück innerhalb dieses Triptychon von Geschichten bildet Michiko, verkörpert durch die beeindruckende Chieko Baisho, eine unabhängige Seniorin, die sich als letzte Option an «Plan 75» wendet.

 PLAN 75 reçoit les trois prix les plus importants au Festival du Film International de Fribourg : Grand Prix, the Critics’ Choice Award et Comundo Youth Jury Award 

Jury Statement

Unser grosser Partner: GINMAKU FILM FESTIVAL ZURICH

 

Big Little Women

Big Little Women

Wie kann man mit einem aufgeklärten Patriarchen auf zärtliche Weise über feministische Kämpfe sprechen? Die schweizerisch-ägyptische Filmemacherin Nadia Fares verwebt die persönlich geprägte Chronik des Feminismus in Ägypten mit einer Hommage an ihren geliebten Vater.
Hierfür porträtiert sie drei Generationen von Frauen, die für ihre Rechte einstehen, auf deren Fortschritte jedoch oft entmutigende Rückschläge und Resignation folgen. Gleichzeitig wird deutlich, wie die Geschichte der Frauenkämpfe mit den politischen und sozialen Veränderungen der gesamten Nation verwoben ist.

In diesem filmischen Brief gedenkt die schweizerisch-ägyptische Regisseurin Nadia Fares ihrem Vater und erzählt auf persönliche Weise von 75 Jahren Frauenkampf in Ägypten, dem Land ihres Vaters, und in der Schweiz, dem Land ihrer Mutter. Dabei erkundet sie die Auswirkungen der patriarchalischen Traditionen im Osten und im Westen und enthüllt sie als Spiegelbilder.

Promotional Partners
RECIF | Tea Room (Fribourg) | Gender Campus | Mampreneures (association suisse des mamans entrepreneurs) | Association suisse pour le droit de la femme | EPFelles | OSAR (Organisation Suisse d’Aide aux réfugiers) | ParMi (Fribourg) (MNA) (Fribourg) | BIF Bureau information Femmes (Lausanne) | CSP (centre social protestant) – Genève | Service jeunesse et cohésion sociale (Yverdon les Bains) | Business and Professional Women Club Genève | Business and Professional Women Club Fribourg | Bureau Lausannois pour les Immigrés Lausanne | Service de la sécurité sociale, secteur intégration (Renens) | Bureau de l’intégration (Vevey) | Association AMIS (Aigle) | Association pour la Promotion des Droits Humains | ACES Association culturelle Egypto-Suisse | Defence for Children (impact days 2021) | Frauenstadtrundgang Zürich | Gosteli Stiftung Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung | Männer.ch Schweizerisches Institut für Männer | Swonet Swiss Women Network | womenmatters Blogg Frauen und Karriere | Haus der Religionen – Dialog der Kulturen (Bern) | Die Feministen | Frauenzentrale Zürich | Human Rights Film Festival Zurich | Fem So – Feministischer Verein Kanton Solothurn | Frauenzentrale Aargau | Elisa-asile |