Freedom – Le Destin de Shewit

Freedom – Le Destin de Shewit

Um der Unterdrückung und einer quälenden Vergangenheit zu entkommen, floh Shewit aus Eritrea. Im Alter von 15 Jahren, nachdem sie von Menschenhändlern in Libyen gefangen gehalten worden war, erreichte sie schliesslich die Schweiz, das Land, auf das sie all ihre Hoffnungen gesetzt hatte. Sieben Jahre später hat sie immer noch keine Aufenthaltsgenehmigung, ihr Schicksal liegt in den Händen der Schweizer Behörden. Als Migrantin in Amnestie, der die Abschiebung droht, kämpft Shewit weiter für ihren Traum: eine freie Frau zu werden. Ein Kampf um ihre Emanzipation, der über einen Zeitraum von zehn Jahren gefilmt wurde.

Promotionspartner:innen: 

AMIC: Association de médiatrices interculturellesCoordination asile.ge | Centre Social Protestant Genève | Effe | SolidaritéS NE | Service de l’intégration Chaux de fonds | Espace Femmes Yverdon | Centre Social Protestant Lausanne | HEKS/EPER | REDIDA | Office de l’asile du Valais | Hospice Gérale de Genève | Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht | Commune Grand-Saconnex | Amnesty CH-FR | Amnesty CH-IT

Laundry (Uhlanjululo)

Laundry (Uhlanjululo)

Südafrika, 1968. Die Apartheid ist geltendes Recht. Khuthala, ein begabter junger Musiker, will mit der Wäscherei seiner Familie nichts zu tun haben. Er träumt vom Jazz, von einem Leben, das von Musik geprägt ist, nicht von Seife und Dampf. Doch als die Apartheid-Regierung beginnt, gegen Geschäfte in schwarzem Besitz vorzugehen, und Khuthalas Vater verhaftet und brutal zusammengeschlagen wird, beginnt der Traum zu zerbrechen.

Um seinen Vater zu retten, trifft Khuthala eine unmögliche Entscheidung – eine, die seine engsten Freunde und seine eigenen Ambitionen verraten wird. Doch in der Welt der Apartheid reicht selbst Opferbereitschaft nicht aus.

Eine kraftvolle Geschichte von Mut und unerschütterlichem Widerstandswillen. Vor dem brutalen Hintergrund der Apartheid erzählt dieses bewegende Drama die Geschichte eines jungen Mannes, der darum kämpft, seine Familie, seine Würde und seinen Traum von Freiheit zu schützen. Mit Leidenschaft und Menschlichkeit erinnert uns der Film „Laundry“ daran, dass Hoffnung selbst in den dunkelsten Zeiten eine große Quelle der Kraft sein kann.

Promopartner:innen
JazzOnze+ | Htag Ciné | Payot | Blues Festival Baden | Sonart.swiss | AFEEDA

Qui vit encore

Qui vit encore

Swiss entry for the 2027 Oscars

Tief bewegend und von stiller Wucht – ein eindringlicher Film über Verlust inmitten der humanitären Katastrophe – und darüber, Identität in düsteren Zeiten zu bewahren.

Eine Kreidekarte, skizzenhaft gezeichnet, die Umrisse von Gaza und nichts als Worte: Neun palästinensische Geflüchtete erzählen vom Leben im Gazastreifen vor dem Krieg und vor der Flucht aus der Hölle. Sie sprechen über ihre tiefe Verbundenheit mit der Heimat Gaza, der Familie und den Freunden. 

Ihr früheres Leben liegt in Schutt und Asche. Indem die Geflüchteten das Erlebte im Gespräch teilen, finden sie zu sich selbst und ins Leben zurück. Sie sind keine Geister mehr.

QUI VIT ENCORE ist ein Film wie kein anderer: intim, menschlich und universell. Er erzählt die Geschichte von Gaza durch diejenigen, die seine Zukunft aufbauten: Unternehmerinnen und Unternehmer, ein Musiker, eine Ärztin und eine Influencerin. Durch ihre Augen entdecken wir eine Realität, die auf der Leinwand nur selten gezeigt wird, fernab der Bilder aus den Nachrichten, geprägt von Widerstandskraft, Kreativität und Hoffnung.

Dieser tief humanistische Film, der seine internationale Premiere in der renommierten Sektion Giornate degli Autori in Venedig feierte, hat große emotionale Resonanz ausgelöst und den Preis The Cinema & Arts 2025 gewonnen. Auch auf der Mostra Internacional del Cinema de São Paulo wurde der Film – für seine erzählerische Kraft und seine gesellschaftliche Relevanz – gewürdigt. 

Promotionspartner:innen

Amnesty International SwitzerlandMédecins du Monde | Rencontres Cinématographiques Palestine | Décroissance Alternatives | Collective Fribourg PalestineGlobal Movement to Gaza | Palestine Filmer C’est Exister

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. 

Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen weltweit, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit. 

Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet.

2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tanzania bevor sie in der Schweiz ihre Visionen für zukünftiges Bauen anfing umzusetzen.

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit – ein Film, der erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit.

Partner.innen

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften | Frauenzentrale Zurich | Stiftung Wirtschaft und Ökologie SWO | werk, bauen + wohnen | FRANCK AREAL | Netzwerk Frau und SIA | Basel Circular | ETH (Sustainability) | Sotto Voce Foundation | Architektur Dialoge | Baubüro Insitu | Settelen | Ernst & Young (Women’s Network) | Zero Waste | Christoph Merian Stiftung | Association matériuum | MATILDA | FAR: Forum d’architectures Lausanne