Réveil sur Mars

Réveil sur Mars

Seine Schwestern und ihn auf den Mars bringen – das ist das Ziel des astronomiebegeisterten Jungen Furkan. In Horndal, einer kleinen Stadt in Schweden, stehen sie aber vor einem medizinischen Rätsel, das ihr Leben tagtäglich beeinflusst. Die beiden ältesten Töchter Ibadeta und Djeneta fielen vor mehr als drei Jahren nacheinander ins Koma, Opfer des «Resignation Syndroms». Ihre Körper haben auf mysteriöse Weise aufgehört zu funktionieren. Die Familie versucht immer noch, weit entfernt von ihrem Heimatland Kosovo, ein normales Leben aufzubauen.

Pressestimmen
«In welcher Welt spielt das, Märchen oder Wirklichkeit? Erst denkt man an Fiktion, so sorgfältig setzt die schweizerisch-albanische Regisseurin Deja Gjinovci die Mittel der Inszenierung ein.» Tagesanzeiger, Pascal Blum
«Es gibt Momente, die nachhaltig berühren und uns aufhorchen und nachsinnen lassen.» Der Andere Film, Hanspeter Stalder
«Ein schlichtes Märchen wird zu einem sinnstiftenden Gleichnis.» Der Andere Film, Hanspeter Stalder
«Beobachtend und fantastisch.» ProgrammZeitung, Clea Wanner
«Einfühlsam und berührend.» Cineman, Irene Genhardt
«Ein Dokumentarfilm, der unter die Haut geht.» St. Galler Tagblatt, Daniel Fuchs, Regula Günter
«Eine eindringliche, mitfühlende Schilderung des Durchhaltens unter unvorstellbaren Umständen.» The Hollywood Reporter, Sheri Linden
«Berührend, originell und lehrreich» Cineuropa, Fabien Lemercier

Promotionspartner
Assoziation Schweizer Psychotherapeuten ASP
Medicus Mundi Schweiz
SBAP
Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel
Verband der Psychotherapeuten Basel & BL
Verband Psychotherapeutinnen Zentralschweiz
Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich

 

 

 

Volunteer

Volunteer

VOLUNTEER ist ein Film über die Basisbewegung einfacher Schweizer Bürger, die aufbrechen, um Tausenden in Griechenland gestrandeten Flüchtlingen zu helfen. In der reichen und sicheren Schweiz lassen Bürger mit unterschiedlichen Hintergründen ihr geordnetes Leben zurück, um Menschen in Not zu unterstützen. Da ist ein Schweizer Bauer und seine Frau, die Kühe in den Alpen züchten, ein Hauptmann der Schweizer Armee, eine Pensionärin, die am Seeufer residiert, und ein erfolgreicher Komödiant und Entertainer. Diese Freiwilligen begeben sich auf ein Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird.

Love Me Tender

Love Me Tender

Im blauen Ganzkörperanzug erstaunt und bezaubert die Anti-Heldin Seconda nicht nur, sondern irritiert auch. Die 32-jährige Tänzerin leidet an Agoraphobie und fürchtet sich vor offenen Räumen. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater auszieht, ist Seconda plötzlich auf sich alleine gestellt und gezwungen, ihre Ängste zu konfrontieren. Sie findet ihren Weg und überrascht mit quirligen Einfällen und lustvollem Spiel.

Humorvoll zeichnet die Regisseurin Klaudia Reynicke das Portrait einer jungen Frau, die scheinbar unüberwindbare Hürden auf originelle Weise überwindet.

« Die ironische und brillante Erforschung einer verirrten Seele » Corriere del Ticino

« Eine originelle und wilde Hymne an das Leben » laRegione

« Eine realistische und zugleich metaphorische Erzählung » La Sicilia

« Ein unfassbar einzigartiger Film » Cinema Axis

« Schmerzhaft schön » The Matinee

« Eine eigenartige und charmante Reise in die Isolation » Cinevue

Madame

Madame

Madame – das ist Caroline. Die alte Dame, macht sofort klar, dass sich hinter der koketten Frisur und den bourgeoisen Manieren mehr als nur ein starker Charakter verbirgt. 

Im Mittelpunkt des Films steht die Beziehung zu ihrem Enkel Stéphane Riethauser, dem Filmemacher. Madame ist ein doppeltes Selbstporträt, in dem sich die Matriarchin und ihr homosexueller Enkel sich einander anvertrauen. 
Mit Aufrichtigkeit und Humor dekonstruiert der Film tiefgründig und mit subversiver Kraft Geschlechterklischees und zeichnet mit bezaubernden Archivbildern eine Familiensaga aus der bürgerlichen Gesellschaft nach.

Insulaner

Insulaner

Manchmal ist die Schweiz eben doch eine Insel: mitten im chilenischen Archipel liegt die kleine Robinson Crusoe Insel, mit Internetverbindung, Fernsehen und sogar ein paar wenigen Fahrzeugen für die 600 Insulaner. Alle sind sie Nachkommen eines Berner Aristokraten. Der Grossteil der Bevölkerung lebt vom Langustenfang und vom Tourismus. Die Insulaner lieben ihre unwirtliche und von Stürmen umtoste Insel, sind stolz auf ihre helvetische Abstammung und halten seit Generationen an der Schweizer Kultur fest, die Alfred von Rodt 1877 als erster helvetischer Kolonialherr mitbrachte. Als Sündenbock des Berner Adels brach er mit seiner Familie, eroberte als Söldner ferne Welten und gründet sein eigenes kleines Königreich – die Robinson Crusoe Insel.

INSULANER ist eine sanfte Hymne der Eroberung mit Pedro Lenz’ Erzählstimme, die schmunzelnd auf uns Schweizer blickt – von ganz weit her. 

L’Ospite

L’Ospite

Guido und Chiaras eintöniges Leben verändert sich schlagartig durch ein kaputtes Kondom. Der 38-jährige Guido strandet auf den Sofas seiner Freunde. Er versucht sein Strudeln in eine Chance für einen Neuanfang zu verwandeln.

Guido führt eigentlich ein zufriedenes und unkompliziertes Leben mit seiner Freundin Chiara bis eines Tages ein kaputtes Kondom dazwischen kommt. Als Guido dadurch mit der Idee eine Familiengründung liebäugelt, muss Chiara jetzt ihre wachsenden Zweifel an der Beziehung zugeben. Sie streiten sich, bis Guido seine Taschen packt und geht. Da er es aber nicht schafft, allein zu sein, bittet er Eltern und Freunde um Unterschlupf. Während er von Couch zu Couch pendelt, gewinnt er eine ganz neue Perspektive auf die alltäglichen Beziehungen und romantischen Verstrickungen von Familie und Freunde. Guido, bald 40, ist weit von dem Punkt entfernt, an dem er sich in diesem Lebensabschnitt immer sah. Gestrandet am Ende einer Liebe findet er doch noch einen Weg, die Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen und sich mit einem Lächeln darauf zu freuen, was da kommt.

Almost There

Almost There

In dieser wunderbar cinematografisch-poetischen Auseinandersetzung über Würde, Vergänglichkeit und Zeit, machen sich im Herbst ihres Lebens drei Männer nochmals auf die Suche nach dem Glück. Bob tauscht sein sicheres Zuhause gegen ein Wohnmobil und forscht in der unwirtlichen Wüste Kaliforniens nach dem Kerl in sich. Dragqueen und Standup-Comedian Steve hat genug vom garstigen England und versöhnt sich in den Betonburgen Benidorms mit seiner Vergangenheit. Und Yamada gewinnt durch das Vorlesen von Kinderbüchern in Tokyo sein Lächeln zurück.

“Almost There ist ein emphatisches Filmessay von universeller Stahlkraft. Narrativ, dramaturgisch wie montagemässig überzeugend wirkt es wie eine Perlenkette mit unsentimentalen, emotionalen Momentaufnahmen über das Allzumenschliche im Menschlichen.” Journal 21