Freedom – Le Destin de Shewit

Freedom – Le Destin de Shewit

Um der Unterdrückung und einer quälenden Vergangenheit zu entkommen, floh Shewit aus Eritrea. Im Alter von 15 Jahren, nachdem sie von Menschenhändlern in Libyen gefangen gehalten worden war, erreichte sie schliesslich die Schweiz, das Land, auf das sie all ihre Hoffnungen gesetzt hatte. Sieben Jahre später hat sie immer noch keine Aufenthaltsgenehmigung, ihr Schicksal liegt in den Händen der Schweizer Behörden. Als Migrantin in Amnestie, der die Abschiebung droht, kämpft Shewit weiter für ihren Traum: eine freie Frau zu werden. Ein Kampf um ihre Emanzipation, der über einen Zeitraum von zehn Jahren gefilmt wurde.

Promotionspartner:innen: 

AMIC: Association de médiatrices interculturellesCoordination asile.ge | Centre Social Protestant Genève | Effe | SolidaritéS NE | Service de l’intégration Chaux de fonds | Espace Femmes Yverdon | Centre Social Protestant Lausanne | HEKS/EPER | REDIDA | Office de l’asile du Valais | Hospice Gérale de Genève | Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht | Commune Grand-Saconnex | Amnesty CH-FR | Amnesty CH-IT

Qui vit encore

Qui vit encore

Swiss entry for the 2027 Oscars

Tief bewegend und von stiller Wucht – ein eindringlicher Film über Verlust inmitten der humanitären Katastrophe – und darüber, Identität in düsteren Zeiten zu bewahren.

Eine Kreidekarte, skizzenhaft gezeichnet, die Umrisse von Gaza und nichts als Worte: Neun palästinensische Geflüchtete erzählen vom Leben im Gazastreifen vor dem Krieg und vor der Flucht aus der Hölle. Sie sprechen über ihre tiefe Verbundenheit mit der Heimat Gaza, der Familie und den Freunden. 

Ihr früheres Leben liegt in Schutt und Asche. Indem die Geflüchteten das Erlebte im Gespräch teilen, finden sie zu sich selbst und ins Leben zurück. Sie sind keine Geister mehr.

QUI VIT ENCORE ist ein Film wie kein anderer: intim, menschlich und universell. Er erzählt die Geschichte von Gaza durch diejenigen, die seine Zukunft aufbauten: Unternehmerinnen und Unternehmer, ein Musiker, eine Ärztin und eine Influencerin. Durch ihre Augen entdecken wir eine Realität, die auf der Leinwand nur selten gezeigt wird, fernab der Bilder aus den Nachrichten, geprägt von Widerstandskraft, Kreativität und Hoffnung.

Dieser tief humanistische Film, der seine internationale Premiere in der renommierten Sektion Giornate degli Autori in Venedig feierte, hat große emotionale Resonanz ausgelöst und den Preis The Cinema & Arts 2025 gewonnen. Auch auf der Mostra Internacional del Cinema de São Paulo wurde der Film – für seine erzählerische Kraft und seine gesellschaftliche Relevanz – gewürdigt. 

Promotionspartner:innen

Amnesty International SwitzerlandMédecins du Monde | Rencontres Cinématographiques Palestine | Décroissance Alternatives | Collective Fribourg PalestineGlobal Movement to Gaza | Palestine Filmer C’est Exister

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. 

Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen weltweit, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit. 

Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet.

2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tanzania bevor sie in der Schweiz ihre Visionen für zukünftiges Bauen anfing umzusetzen.

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit – ein Film, der erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit.

Partner.innen

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften | Frauenzentrale Zurich | Stiftung Wirtschaft und Ökologie SWO | werk, bauen + wohnen | FRANCK AREAL | Netzwerk Frau und SIA | Basel Circular | ETH (Sustainability) | Sotto Voce Foundation | Architektur Dialoge | Baubüro Insitu | Settelen | Ernst & Young (Women’s Network) | Zero Waste | Christoph Merian Stiftung | Association matériuum | MATILDA | FAR: Forum d’architectures Lausanne

Kalari Kid

Kalari Kid

KALARI KID erzählt von Mädchen und Frauen, die sich ihren Platz in der Gesellschaft mit Mut, Disziplin und der Kraft einer jahrtausendealten Kampfkunst zurückerobern.
Der Film ist ein berührendes und inspirierendes Portrait weiblicher Selbstermächtigung, sowie gesellschaftlicher Transformation und und Solidarität.
In Indien, dem Sehnsuchtsort der Spiritualität und Schönheit, zeigen uns junge Frauen, wie sie gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Arushi, Milena und Dr. Binny stehen im Zentrum des Filmes, sie kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben. In einem Land, indem Gewalt gegen Frauen zum Alltag gehört, sind sie für viele junge Menschen Symbolfiguren, einer Generation in welcher tradierte Rollenbilder hinterfragt und neue Wege eingeschlagen werden.
La Beauté de l’Âne

La Beauté de l’Âne

Die Filmemacherin Dea Gjinovci und ihr Vater, der seit sechzig Jahren im Exil in Genf lebt, kehren in sein Heimatdorf Makermal im Kosovo zurück. Das Dorf wurde im Krieg zerstört, und das Einzige, was blieb, sind die Erzählungen der noch lebenden Dorfbewohner. Es ist eine Gemeinschaft der Resilienz, und so ist auch ihre Geschichte. 

In der tief berührenden Doku-Fiction begibt sich die Filmemacherin gemeinsam mit diesen Menschen und ihrem Vater auf eine Spurensuche in die Vergangenheit. Zusammen lassen sie die Erinnerungen des Vaters aus seiner Kindheit, dem Kosovo der 1950er-Jahre, wieder aufleben. Sie enthüllen Erschütterndes, erinnern sich an Alltägliches und vieles bleibt unbeantwortet, beispielsweise das mysteriöse Verschwinden der Großmutter. 

Dea Gjinovci zeigt mit ihrem herzbewegenden Film, wie wichtig es ist, Geschichte aufzuarbeiten.

Promotionsparterschaften

LAPSH-LEPA Genève | Albanian student organisation Geneva | AEAUL – Albanian students from Lausanne | ANEA – Albanian students from Neuchâtel | Kino Kosova

Naima

Naima

NAIMA – eine Heldin in der Fremde

Endlich hat die charmante Naima aus Venezuela nach langen Jahren im Niedriglohnsektor eine Lehrstelle in der Pflege ergattert. Ihr Glück prallt jedoch auf die harte Realität: Patient:innen lieben ihren einfühlsamen Humor, doch Kolleg:innen bemängeln professionelle Distanz. Als Naima im Praktikum scheitert, bricht ihre Welt zusammen. Doch dann  erhebt sie sich für ihren schwersten Kampf: für sich selbst einzustehen.

Wir blicken hinter eine Fassade von Vorurteilen und zeigen eine Kämpferin, die für sich und viele andere den Weg zu einer gerechten Integration sucht. Naima soll nicht nur Migrant:innen, sondern allen Mut machen, die für ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen.

Naima ist eine Heldin von solcher Stärke und Vitalität, dass man sich von den ersten Momenten an in ihren Charme verliebt.  Dok Leipzig, Vika Leshchenko

In den Medien erscheinen Migrant:innen oft als bedrohliche Gruppe, doch selten erfahren wir, wer sie wirklich sind. NAIMA zeigt die Kämpfe und das ungenutzte Potenzial, das viele auch nach Jahren im neuen Land noch mit sich tragen. NAIMA spiegelt die Einzelschicksale vieler Migrant:innen wider, die im Gegensatz zu „Expats“ mit völlig anderen Voraussetzungen in der Fremde starten. Nicht anerkannte Diplome und der erschwerte Zugang zu Ausbildungsplätzen hindern sie oft daran, ihr Potenzial zu entfalten und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Daraus resultieren häufig gesundheitliche, insbesondere psychische Belastungen, die einen Teufelskreis für ihre berufliche und familiäre Existenz bedeuten.

The Shameless

The Shameless

Eine Geschichte von verbotener Liebe und unerschütterlichem Willen

Renuka flieht mitten in der Nacht aus einem Bordell in Delhi, nimmt den Namen einer Hindu-Göttin an und taucht in einer nordindischen Gemeinschaft von Sexarbeiterinnen unter. Dort lernt sie die viel jüngere Devika kennen, die davon träumt, Rapperin zu werden. Sie ist aber verdammt dazu, als Prostituierte die Tradition ihrer Kaste weiterzuführen.

Zwischen Renuka und Devika wächst eine zärtliche aber verbotene Romanze – die Konflikte sind vorprogrammiert. Die beiden Frauen überwinden riesige Hürden und erbringen grosse Opfer auf ihrem Weg in die Freiheit. Wenn ihnen ihre Situation keine andere Wahl lässt, ist auch Mord ein Mittel zur Verteidigung.

Der spannungsgeladene Thriller zeigt Menschen an den Rändern der Gesellschaft und gibt dabei einen Einblick in einen Teil der indischen Gesellschaft.

Anasuya Sengupta erhielt als Beste Darstellerin von allen Filmen in Cannes den Schauspielpreis.

Gabriel Lobos ist nominiert für den Schweizer Filmpreis für Beste Kamera.

Promotional Partners
Médecins du Monde Suisse

Geboren Svetlana Stalin

Geboren Svetlana Stalin

Svetlana Stalin, die einzige Tochter des Diktators Josef Stalin, flieht in die Schweiz und lässt die Heimat Russland und ihre beiden Kinder zurück. 

Vom Gipfel des sowjetischen Imperiums bis zur Einsamkeit und Armut zeichnet der Film den Weg und das Schicksal einer entschieden freien Frau.

Es ist das Portrait einer Frau, die versucht, Kontrolle über ihr Leben zu übernehmen und dem Schatten ihres Vaters zu entfliehen. Es ist die Geschichte einer öffentlichen Figur, die zwischen ihrer Erziehung, Verantwortung als Mutter, Ambitionen als politische Person und den eigenen Ambivalenzen hin- und hergerissen ist.

Inmitten des Kalten Krieges 1967 geht Svetlana Stalin zur US-amerikanischen Botschaft in Neu-Delhi und beantragt Asyl. Von Indien führt ihr Weg zu Nonnen in die Westschweiz, die sie bei sich verstecken.

Bei diesem Aufenthalt in der Schweiz steht mehr auf dem Spiel als nur das eigene Schicksal: Die Gespräche über die Unterzeichnung eines Atomabrüstungs-Vertrags zwischen den USA und der UdSSR finden zu diesem Zeitpunkt in Genf statt! Es wird befürchtet, dass der Wechsel von Stalins Tochter in den Westen jede Annäherung zwischen den beiden Blöcken gefährdet.

Bis zu ihrem Tod im Jahr 2011 wird Svetlana von der Presse, dem Geheimdienst und zahlreichen Bewunderern gejagt.Die als Kreml-Prinzessin bezeichnete Frau kommt nie zur Ruhe und ist ständig auf der Flucht.

Der Film erzählt die Biografie mit seltenen Archivbildern und einer feinen Animation.

Promotionsparter:innen

NashagazetaAux ArtMemorial SuisseUni FribourgUni GenèveEPFL LausanneSwiss Info

Riverboom

Riverboom

Riverboom zeigt die verrückte Odyssee von drei jungen Kriegsreportern kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im afghanischen Chaos.

Serge, ein arbeitswütiger Journalist, Paolo, ein ebenso fröhlicher wie ahnungsloser Fotograf, und Claude, ein krankhaft vorsichtiger Schweizer Typograf.

Claude, der sich gegen seinen Willen in dieses Abenteuer stürzt, kauft auf dem Basar von Kabul eine Videokamera, um diese verrückte Reise zu filmen, die sein Leben verändern wird … bevor er die Kassetten verliert und zwanzig Jahre später wieder findet.

Promotional Partners
Reporter ohne Grenzen | Le Temps | Payot | RTS

 

Hier alle Vorstellungen immer aktuell

Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte

Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte

Gewinner des Publikumspreises beim Filmfestival Diritti Umani Lugano

Fern jeglicher Reiseromantik erzählt die mongolische Regisseurin Zoljargal Purevdash mit viel Humor und Hoffnung von einem talentierten Jugendlichen, der Verantwortung für seine Familie übernehmen muss.

Ulzii, ein mitteloser aber hochbegabter und stolzer Teenager, lebt mit seiner Familie im Jurtenviertel von Ulaanbaatar. Sein aussergewöhnliches schulisches Talent kann er bei einem Physikwettbewerb unter Beweis stellen, welches ein Stipendium und eine Zukunftsperspektive bedeutet. Er muss jedoch erst seine Geschwister durch den eisigen Winter bringen und dafür einen riskanten Job annehmen.

Die mongolische Regisseurin Zoljargal Purevdash erzählt mit ungeschöntem Blick die Coming-of-Age-Geschichte eines pragmatischen Jugendlichen, fern jeglicher Romantik, in der schonungslosen Kälte der Mongolei und findet dabei Humor und Wärme im Familienalltag.

Diese Erzälung hat ihr den Platz am diesjährigen Filmfestival von Cannes gesichert, als erster mongolischer Film in der Geschichte des Festivals.

«Ein selbstbewusstes Erstlingswerk» Screendaily

«WENN ICH NUR WINTERSCHLAF HALTEN KÖNNTE beleuchtet nicht nur die Kluft zwischen Stadt und Land, sondern auch das sozioökonomische Gefälle innerhalb der Metropole» View of the Arts

«Ehrlich und berührend» View of the Arts

«WENN ICH NUR WINTERSCHLAF HALTEN KÖNNTE ist ein unverblümtes Sozialdrama mit lokalem Bezug, universeller Strahlkraft und viel Herz» View of the Arts

«Eine fesselnde Coming-of-Age-Geschichte über Entbehrungen und Ehrgeiz» A Good Movie to Watch

Promotional Partners
Mandach Naran